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SUMMARY:Erinnerungspolitik als Reparation?
DESCRIPTION:Perspektiven aus Namibia und Deutschland \nVortrag von Laidlaw Peringanda: Feiern und Verleugnen: Selektive Erinnerungskultur in Swakopmund \nGespräch mit Fatou Sillah \nDie Veranstaltung findet in deutscher und englischer Lautsprache statt. \n  \nOftmals wird Erinnerungspolitik materiellen Formen der Reparation gegenübergestellt. Mit der Absicht dieser Vereinfachung etwas entgegen zu setzen\, haben wir Laidlaw Peringanda zu einem Vortrag mit anschließendem Gespräch eingeladen. Laidlaw Peringanda ist Ovaherero-Aktivist\, Künstler\, Vorsitzender der Namibian Genocide Association und Gründer des Swakopmund Genocide Museums. \nAnknüpfend an Peringandas erinnerungspolitische Arbeit und die Aktivitäten der Stadtteilinitiative Walle Entkolonialisieren bringen wir die Diskussion um Erinnerungspolitik mit der Debatte um Reparationen zusammen. Dabei geht es insbesondere darum\, die Erfahrungen aus Bremen und Swakopmund in Beziehung miteinander zu setzen. Beide Städte haben durch ihre geografische Lage einen starken Bezug zur kolonialen Seefahrt. So kam Adolf Lüderitz\, der mit seinem Meilenschwindel einen maßgeblichen Beitrag zum deutschen Kolonialismus lieferte\, aus Bremen und der Reeder und Kolonialist Adolph Woermann aus dem benachbarten Hamburg und Swakopmund ist noch heute das Paradebeispiel für deutschen Siedlerkolonialismus. In Swakopmund wie in Bremen werden kritische Perspektiven auf dieses koloniale Erbe nach wie vor an den Rand gedrängt. Die historische Kontextualisierung öffentlicher Orte in der Stadt fehlt entweder oder wird einseitig interpretiert. Auch Forderungen nach materieller Reparation werden in Deutschland noch nicht ausreichend zur Kenntnis genommen. Doch der Protest gegen diese hegemoniale Erinnerung wird lauter .  Wir wollen diskutieren\, welche Schritte erforderlich sind\, um unterschiedliche Aspekte der Dekolonisierung zusammen zu denken.
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SUMMARY:Wein aus Südafrika: Koloniale Ursprünge und transnationale Kämpfe
DESCRIPTION:Veranstaltung mit: Jamie-Lee Clarentia Geslin und Jonathan Bensley Appies (Landarbeiter:innen)\, Deneco Dubé (CSAAWU)\, Martin Lechner (tie) und Lilli Hasche (Uni Bremen) \nSeit 1658 wird in Südafrika Wein angebaut. Der Weinanbau war von Anfang mit dem europäischen Kolonialismus verknüpft: Europäische Seefahrer tranken den Wein\, den Versklavte auf Plantagen anbauen mussten. Koloniale Kontinuitäten von Rassismus\, Kapitalismus und Patriachat ziehen sich durch die Apartheid bis in die Gegenwart und wirken sich bis heute auf die Arbeitsbedingungen auf den Plantagen aus. Für Arbeiter:innen bedeutet das geringe Löhne\, schlechte Arbeitssicherheit und die Verletzung grundlegender Arbeitsrechte. \nZwei Landarbeiter:innen und ein Gewerkschafter aus Südafrika\, sowie ein Gewerkschaftler und eine Wissenschaftlerin aus Deutschland werden über diese neue Form der Organisierung entlang der Lieferkette berichten und dabei einen Einblick in den Weinanbau in Südafrika und zum Stand von Arbeitskämpfen entlang von Lieferketten geben. \nDie Veranstaltung findet in deutscher und englischer Lautsprache statt (mit Simultanübersetzung).
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LOCATION:DGB Haus\, Bahnhofsplatz 22\, Bremen\, Bremen\, 28195\, Deutschland
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